Posts mit dem Label Uli Kempendorff werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Uli Kempendorff werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 23. April 2022

Julia Hülsmann Quartett

Im zweiten Teil des "Saxophon"-Abends innerhalb der Magdeburger Jazztage war Julia Hülsmann Quartett zu erleben. 

Uli Kempendorff – Saxophon
Julia Hülsmann – Piano
Marc Muellbauer – Bass
Heinrich Köbberling – Schlagzeug

Das Konzert begann mit einem von Uli Kempendorff gedämpft gespielten Saxophon, mit orientalisch klingenden Rhythmen und von Julia Hülsmann in harmonischer Übereinstimmung, wenn auch zurückhaltend begleitet. Marc Muellbauers kräftig gespielter Bass kam da kräftig zur Geltung. Not from here war das erste Stück, mit dem im Titel steckenden Gefühl, "noch nicht ganz angekommen zu sein". 

Mich faszinierte das Zusammenspiel der vier Musiker, das einfühlsame aufeinander hören, bei dem ein schöner Gesamtklang entstand. Alle vier trugen mit eigenen Stücken dazu bei. Mitunter auch mit kleinen Stories dazu, die den Titeln eine eigene Bedeutungsebene gaben. Etwa "The wesp on the window" (von Marc Muellbauer), mit langem und akkuratem Bassolo . Oder Uli Kempendorffs Post Post Post, sein Saxophon wurde mit leise perlenden Klaviertönen begleitet. Von Heinrich Köbberling kam Lightcap, (nach dem amerikanischen Musiker Chris Nightcap. Seine Rhythmen wurden von den hoch- und runterlaufenden Akkorden auf Klavier und Bass begleitet. 

Montag, 20. Juni 2016

Field

Heute stand Uli Kempendorffs Quartett „Field“ auf der Jazzbühne des Magdeburger Schauspielhauses, mit
Uli Kempendorff – Saxophon, Klarinette
Ronny Graupe – Gitarre
Jonas Westergaard – Bass
Oliver Steidle – Schlagzeug

Die Musik von Uli Kempendorffs Projekt "Field" ist voller Experimente, voller musikalischer Spannung. Das wurde gleich zu Beginn des Konzerts, im Stück "Drehtür" deutlich, als die vier Musiker der Band in wilden Klängen gegeneinander spielen, jeder sich um Dominanz bemühend, und erst am Schluß – als das Ohr sich gerade an die Klangvielfalt gewöhnt hat – zueinander finden, sich auf eine gemeinsame, fast schon harmonische Melodie einigen. Wenn Warnfried Altmann bei der Vorstellung der Band auch von durchkomponierten Stücken sprach, so scheint die Improvisation Teil der Komposition zu sein, so lebendig, impulsiv und aus dem Augenblick heraus entstanden klang die Musik.