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Freitag, 20. April 2018

Masha Bijlsma & Bones

Masha Bijlsma & Bones standen bei den Magdeburger Jazztagen im zweiten Set des Club-Abends auf der Bühne des Forum Gestaltung. Jazzgesang mit einer kräftigen Stimme!
Masha Bijlsma – Gesang
Bart van Lier – Posaune
Adrian Mears – Posaune
Martin Sasse – Piano
Martin Gjanokovski – Bass
Dries Bijlsma – Schlagzeug


Mascha Bijlsma war bereits einige Mal in Magdeburg bei Jazz in der Kammer zu Gast (etwas darüber ist auch hier im Blog nachzulesen). Das erste Mal muss es im Jahr 1995 gewesen sein, erinnerte sich Warnfried Altmann in seiner Begrüßung. Und fügte hinzu, "und ich hole sie immer wieder gern auf die Bühne". Diesmal mit den "Bones", was sich vom englischen Wort "trombone" für Posaune ableitet.

Zu Beginn des Konzertes singt Masha Bijlsma auf die Bühne und singt Blues. Sie singt nicht nur – sie hat auch den Blues, sie verkörpert das Gefühl mit voller Seele. Singt im Wechselgesang mit den Posaunen und das was Warnfried vorab ankündigte ist auch tatsächlich so: sie und die beiden Posaunisten harmonieren von der Stimmführung so miteinander, dass Masha Bijlsma zuweilen durchaus als drittes Instrument zählen könnte. Schon die wenigen Musiker bringen den Sound einer Big Band auf die Bühne, so kraftvoll klingt die Musik. Das wird dann so richtig dem Titel des Konzertabends ("Club-Abend") gerecht. Masha Bijlsma singt Lieder von Jazz-Größen wie Abbey Lincoln, von der sie unter anderem "Brother where are you" neu interpretiert und dazu anmerkt, wie aktuell das Lied angesichts der vielen Flüchtlinge ist.

Neben kräftigem Jazz-Gesang gibt es auch gefühlvolle Balladen, bei denen sie sich nur zurückhaltend von Bass und Klavier begleiten lässt. Was auch immer sie singt – die Freude an der Musik ist immer zu spüren und sie überträgt sich auch auf ihr Publikum.

Montag, 21. Mai 2012

Masha Bijlsma & Band

Masha Bijlsma und ihre Band, in der Besetzung
Masha Bijlsma — Gesang
Ed Baatsen — Piano
Henk de Ligt — Bass
Dries Bijlsma — Drums


Warnfried Altmann begrüßte die Band um die Blues- und Jazzsängerin Masha Bijlsma als gute Bekannte. Schließlich kamen sie bereits das vierte Mal nach Magdeburg. Das erste Mal übrigens 1995, als Jazz in der Kammer noch eine sehr junge Konzertreihe war. Vor Beginn des Konzertes erinnerte Warnfried Altmann an Rob van den Broeck, den vor wenigen Tagen verstorbenen Pianisten der Band.

Masha Bijlsma begrüßte das Publikum mit der Bemerkung, "ihr habt hier in Magdeburg gut eingeheizt". In der Tat war es beinahe unerträglich warm – die Eisheiligen gingen übergangslos in die Hundstage über, im Foyer hatte sich die gesamte Sonnenstrahlung des Tages gesammelt. An diesem schönen warmen Sommerabend hätte man sich gewünscht, das Konzert kurzfristig nach draußen verlegen zu können.

Die Band begann das Konzert mit dem "Moaning"-Blues, den Masha Bijlsma zur musikalisch ausgewogenen Begleitung ihrer Band sang. Anschließend gab es eine Remineszenz an Rob van den Broeck, mit dessen "African roots". Eine anfänglich langsame, aber ausdrucksstarke und rhythmische Klaviermelodie, die mich vom Klang her an Keith Jarrets "Köln Concert" erinnerte, ging allmählich in einen wilden Blues über. Auch Bassist Henk de Ligt lieferte gekonnte Arrangements für die Band, so beispielsweise "Bridges", einen langsamen Blues, bei dem Masha Bijlsma ihre Stimme voll zur Geltung bringen konnte.

Ihr aktuelles Projekt widmet Masha Bijlsma der amerikanischen Jazzsängerin Abbey Lincoln. Die zum 80. Geburtstag der Sängerin geplante CD kam um wenige Tage zu spät, kurz vor der Fertigstellung starb Abbey Lincoln. So blieb eine musikalische Erinnerung. Masha Bijlsma sang "Left Alone" mit dem Schmerz der alleingelassenen in der Stimme. Ein Blues, von Herzen kommend und traurig, begleitet nur vom Baß. Ganz das Gegenteil war "Talking to the sun", voller Fröhlichkeit. Auch später wechselte die Stimmung des Konzerte zwischen langsamen Balladen (Abbey Lincoln muß einen großen Vorrat davon gehabt haben) und schnellen Liedern. Masha Bijlsma war mit ihrem Gesang immer auf der Bühne präsent, ließ den Musikern aber auch genügend Zeit für Soloeinlagen, in denen sie ihre Improvisationsfähigkeit zeigen konnten.

Ein schöner und auch musikalisch interessanter Abend, dessen Melodien auch auf dem Weg nach Hause noch nachklangen.

Montag, 16. März 2009

Masha Bijlsma & Band


Masha Bijlsma (voc), Rob van den Broeck (piano), Henk de Ligt (bass), Dries Bijlsma (drums)

Aus der Ankündigung:
Bereits zum wiederholten Male dürfen sich die Jazzfreunde auf Masha Bijlsma und ihre Band aus Holland freuen. Die Sängerin Masha Bijlsma meistert mit großer Überzeugungskraft Kompositionen grundverschiedener Musiker und haucht den Jazzstandards und eigenen Kompositionen – dem Großteil ihres Repertoires – bluesige Farbe und üppige Sinnlichkeit ein. Die Gruppe spielte in Holland, Deutschland, Belgien, Schweden, Griechenland, in der Schweiz, Großbritannien, Bulgarien, Indonesien und in den USA, in Jazzclubs und auf Festivals wie dem North Sea Jazz Festival.