Freitag, 25. Juni 2021

Vorschau September: The John Betsch Society

Am Montag dem 20. September 2021 geht es nach der Sommerpause weiter bei Jazz in der Kammer. Dann steht The John Betsch Society auf der Magdeburger Jazz-Bühne.

Hermann Martlreiter (ts)
Jobic le Masson (p)
Peter Giron (b)
John Betsch (perc)

Hört man in das untenstehende Video (und weitere aus derselben CD) rein, welches in der Jahresübersicht von Jazz in der Kammer verlinkt ist, dann entfaltet sich da eine kraftvolle und sehr fröhliche Musik, die von einem scheinbar unbändigen Saxophon dominiert wird. Und natürlich vom Rhythmus des amerikanischen Schlagzeugers. Musik die mit so vielen unterschiedlichen Facetten daherkommt, dass sie beinahe schon in die Kategorie "Weltmusik" fällt. Da die CD jedoch bereits von 1974 stammt, bin ich gespannt, welche Musik John Betsch jetzt mit nach Magdeburg bringt. 

Übrigens ist das Konzert das fünfte Jubiläum von Jazz in der Kammer am neuen Veranstaltungsort, dem Forum Gestaltung Magdeburg. Im Juni 2016 musste Jazz in der Kammer Abschied vom Schauspielhaus, den früheren Kammerspielen Magdeburg (die der Reihe einst den Namen gaben) nehmen und fand im September 2016 eine neue Heimat im Forum Gestaltung. Blickt man auf die vergangenen 5 Jahre zurück, dann war das eine schöne, eine interessante Zeit für den Jazz in Magdeburg. Jazz in der Kammer ist an seinem neuem zuhause schon lange angekommen. Und hat sein Publikum mitgenommen.




Montag, 21. Juni 2021

Phillip Dornbuschs "Projektor"

Heute war Tenor-Saxophonist Phillip Dornbusch mit seinem "Projektor" zu Gast im Forum Gestaltung. 
Phillip Dornbusch (sax, cl, perc)
Johanna Summer (p)
Johannes Mann (g)
Roger Kintopf (b)
Philip Dornbusch (perc)

An der Musik der Band um den Saxophonisten Phillip Dornbusch begeistert die Kraft, die von der Musik ausgeht ebenso wie an leiseren Stellen die Melodiosität: wilde Improvisiertheit geht mit innerer Struktur einher. Grad das richtige für mich, um mich nach einem stressigen Tag der Musik hinzugeben, mich davon auffangen zu lassen. 

Bestimmt werden die Klänge von Dornbuschs Saxophon, dessen Dynamik von den anderen Musikern aufgegriffen wird. Johannes Mann liefert mal heftige Gitarrenriffs, mal leise und konzentrierte einzelne Töne, die auf leise hingehauchte Windgeräusche des Sax reagieren. Interessant auch, wenn Roger Kintopf am Bass und Phillip Dornbusch unisono spielen, mit langsamen und tiefen Borduntönen eine Basis für die später hinzukommenden perlenden Klaviertöne von Johanna Summer liefern.