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Samstag, 27. November 2021

Offbeat: Jazzrock Kollektiv Magdeburg feat. Łukasz Pawlik

Rock, Blues, Fusion – all das steckte in der Musik des Jazzrock Kollektiv Magdeburg zum Abschluss des Offbeat Jazzfestes im Gesellschaftshaus Magdeburg.

Stephan van Briel – Gitarre
Łukasz Pawlik
– Klavier
Mohi Buschendorf
– Bass
Peter Fleckenstein
– Schlagzeug

Das Jazzrockkollektiv hatte sich den Pianisten Łukasz Pawlik hinzugeholt und er gab dem Konzert dann auch eine besondere Note. Da klingen schon mal aus dem E-Piano asiatisch anmutende Klänge, aus denen die Band dann Fusionklänge formt, die von kräftigen Tönen des Flügels abgelöst werden, zu dem sich Pawlik hingewendet hat. 

Stephan van Briel spielt eine leise, melodische Gitarrenballade, zu der Mohi Buschendorf später einen kräftigen Bass und Łukasz Pawlik eine zurückhaltende Klavierbegleitung hinzufügt. Etwas später spricht Stephan van Briel spricht über Jimmi Hendrix und John Coltrane: "die beiden werden wir jetzt in einem coolen Arrangement zusammenbringen". Fusion im doppelten Sinn, Blues wechselt mit Rock, elektronisch verzerrte Gitarre wird zum "Geburtstagsständchen für Jimmi Hendrix" (der exakt am 27. November 1942 geboren wurde). 

Freitag, 26. November 2021

Offbeat: Thomas Walter Maria & Kapelle

Thomas Walter Maria und seine Kapelle könnte man auch gut als "Mini-Big-Band" bezeichnen, so kräftig und schwungvoll wie die wirklich nur fünf Musiker spielten.

Thomas Walter Maria – Saxophon, Flöte, Gesang
Marius Moritz – Klavier
Markus Hensel – Posaune
Mohi Buschendorf – Bass
Ludwig Buschendorf – Schlagzeug

"Wir nehmen Sie mit auf eine musikalische Zeitreise, von den 1920er Jahren bis heute", sagte Thomas Walter Maria zu Beginn des Konzertes. Aber erst jetzt wo ich das schreibe wird mir bewusst dass es ja tatsächlich nun schon fast 100 Jahre her ist, das Songs wie Puttin on the Ritz entstanden. Gespielt und gesungen wie in einer der Bars aus dem Berlin der 1920er Jahre (und da ich noch nicht so alt bin: jedenfalls so wie ich mir das vorstelle). 

Nicht nur eine Zeitreise ist zu erleben, sondern auch eine Fahrt durch die Stile des Jazz. B-Bop, Swing, Musik aus dem Jame-Bond-Film "You only live twice" von 1967 – in einer Samba-Bossa-Nova-Version, die sich so schwungvoll vom Original entfernt, dass es eine Freude hat. Etwas funkiges aus den 70ern. Für die 80er steht "sweet dreams" von den Eurythmics, schon deshalb so interessant weil die Stimme so anders als im Original ist, dazu noch die spezielle jazzige Interpretation, toll! Für die 70er dann "Paquito", eine Hommage an den kubanischen Saxophonisten Paquito d'Rivera.