Heute gibt es keine Fotos, ich bin 8000 km weit weg – zu weit um einfach mal zum Jazz in der Kammer zu kommen. Schade.
Deshalb gibt es hier nur die kurze Notiz aus der Ankündigung des Konzertes:
...zu Gast ist Conny Bauer. Ohne Zweifel einer der wichtigsten Posaunisten Europas. Er spielt im Duo mit Louis Rastig, seinem Sohn, am Piano.
Montag, 21. Februar 2011
Conny Bauer und Louis Rastig
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Montag, 17. Januar 2011
Nils Wogram Septett
Nils Wogram Septett auf »swing moral Tour«
Frank Speer – Altsax, Tilman Ehrhorn – Tenorsax, Stephan Meinberg – Trompete, Claudio Puntin – Klarinette, Steffen Schorn – Bassklarinette, Baritonsax, John Schröder – Schlagzeug, Nils Wogram – Posaune, Komposition
Eine Besetzung, für die die Bühne im Foyer des Schauspielhauses beinahe zu klein war. Sechs Bläser und ein Schlagzeuger. Gut aufeinander eingespielt, es war interessant zu hören, was die teils noch recht jungen Musiker auch solistisch boten. Man darf auf später gespannt sein.
Frank Speer – Altsax, Tilman Ehrhorn – Tenorsax, Stephan Meinberg – Trompete, Claudio Puntin – Klarinette, Steffen Schorn – Bassklarinette, Baritonsax, John Schröder – Schlagzeug, Nils Wogram – Posaune, Komposition
Eine Besetzung, für die die Bühne im Foyer des Schauspielhauses beinahe zu klein war. Sechs Bläser und ein Schlagzeuger. Gut aufeinander eingespielt, es war interessant zu hören, was die teils noch recht jungen Musiker auch solistisch boten. Man darf auf später gespannt sein.
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Montag, 20. Dezember 2010
Stefan Heidtmann Project
Stefan Heidtmann Projekt
Stefan Heidtmann – piano, Gerd Dudek – tenorsaxophon, Reiner Winterschladen – trumpet, Dieter Manderscheid – bass, Klaus Kugel – drums
Aus Warnfried Altmanns Ankündigung:
"Eine All-Star-Band, die 2004 schon einmal in der gleichen Besetzung in Magdeburg und für mich unvergesslich schön war. Jeder der 5 Musiker ist ein Gigant und Individualist. Die Ideen und Kompositionen kommen vom Kölner Pianisten Stefan Heidtmann."
Stefan Heidtmann – piano, Gerd Dudek – tenorsaxophon, Reiner Winterschladen – trumpet, Dieter Manderscheid – bass, Klaus Kugel – drums
Aus Warnfried Altmanns Ankündigung:
"Eine All-Star-Band, die 2004 schon einmal in der gleichen Besetzung in Magdeburg und für mich unvergesslich schön war. Jeder der 5 Musiker ist ein Gigant und Individualist. Die Ideen und Kompositionen kommen vom Kölner Pianisten Stefan Heidtmann."
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Montag, 15. November 2010
Hannes Zerbe und das "Jazzorchester Prokopätz"
Diesmal eine für Jazz in der Kammer eher ungewöhnlich große Besetzung: eine Bigband, das Berliner "Jazzorchester Prokopätz" unter Leitung von Hannes Zerbe.
Der Ankündigung nach sollten auf der Bühne zu finden sein: 5 Saxophone, 4 Trompeten, 3 Posaunen, Tuba, Gitarre, Bass, Drums, Piano. Ich hab's nicht nachgezählt – aber auch so ist wohl klar, daß diese Riesenbesetzung die bisher größte bei Jazz in der Kammer gewesen sein muß, beinahe zu groß für die kleine Bühne im Foyer des Schauspielhauses.
Hannes Zerbe zählt zu den "altgedienten" Jazzmusikern – und hat Schwung wie eh und je. Vielen ist er seit Urzeiten (oder "aus Amiga- und DDR-Zeiten") bekannt, z. B. von der Hannes-Zerbe-Blechband. Neben der Big-Band-Musik wirkte er aber auch in unzähligen Projekten mit, auch mit Lyrik oder bildender Kunst. Hier in Magdeburg stellte er sein Können unter Beweis, die Stimmen der einzelnen Musiker zu einem runden Klang zusammenzufügen. Ein schönes Erlebnis.
Der Ankündigung nach sollten auf der Bühne zu finden sein: 5 Saxophone, 4 Trompeten, 3 Posaunen, Tuba, Gitarre, Bass, Drums, Piano. Ich hab's nicht nachgezählt – aber auch so ist wohl klar, daß diese Riesenbesetzung die bisher größte bei Jazz in der Kammer gewesen sein muß, beinahe zu groß für die kleine Bühne im Foyer des Schauspielhauses.
Hannes Zerbe zählt zu den "altgedienten" Jazzmusikern – und hat Schwung wie eh und je. Vielen ist er seit Urzeiten (oder "aus Amiga- und DDR-Zeiten") bekannt, z. B. von der Hannes-Zerbe-Blechband. Neben der Big-Band-Musik wirkte er aber auch in unzähligen Projekten mit, auch mit Lyrik oder bildender Kunst. Hier in Magdeburg stellte er sein Können unter Beweis, die Stimmen der einzelnen Musiker zu einem runden Klang zusammenzufügen. Ein schönes Erlebnis.
Montag, 18. Oktober 2010
Gesänge gegen den Gleichschritt
Jazz in der Kammer Nr. 200: mit einer kräftigen Bläser-Besetzung, mit Sprache und Musik. Keine Frage: Jazz und politische Musik, das geht. Und wie!
In seinem Programm »Gesänge gegen den Gleichschritt — politische Musik aus fünf Jahrhunderten jazzmusikalisch beleuchtet« setzt Ekkehard Jost politisch engagierte Musik aus den letzten Jahrhunderten mit der musikalischen Sprache des Jazz um, unterstützt vom kongenialen Dietmar Mues als Sprecher. Dabei ist "Sprecher" etwas zu vereinfacht, denn Mues spricht nicht nur, er rezitiert, singt, schreit und gestikuliert, wird Teil der Musik. Die große Besetzung mit Trompete, Posaune, Saxophonen, Klarinetten, Baß und Schlagzeug unsterstützt die Sprache musikalisch. Ich fühlte mich in weiterentwickelter Form an große Traditionen der 70er und 80er Jahre erinnert, beispielsweise an die hier im Osten nur über das Radio herüberkommenden Konzerte der NDR-Bigband, die auch oft mit Solisten und Sprecher auftrat.
Ekkehard Jost – Saxophon
Friedhelm Schönfeld – Saxophon, Flöte
Wollie Kaiser – Saxophon
Christof Thewes – Posaune
Reiner Winterschladen – Trompete
Kubi Kubach – Bass
Willi Kellers – Schlagzeug
Dietmar Mues – Sprecher, Gesang
Ekkehard Jost, Kubi Kubach, Christof Thewes, Reiner Winterschladen, Willi Kellers (verdeckt), Friedhelm Schönfeld, Wollie Kaiser und Dietmar Mues (von links nach rechts) |
In seinem Programm »Gesänge gegen den Gleichschritt — politische Musik aus fünf Jahrhunderten jazzmusikalisch beleuchtet« setzt Ekkehard Jost politisch engagierte Musik aus den letzten Jahrhunderten mit der musikalischen Sprache des Jazz um, unterstützt vom kongenialen Dietmar Mues als Sprecher. Dabei ist "Sprecher" etwas zu vereinfacht, denn Mues spricht nicht nur, er rezitiert, singt, schreit und gestikuliert, wird Teil der Musik. Die große Besetzung mit Trompete, Posaune, Saxophonen, Klarinetten, Baß und Schlagzeug unsterstützt die Sprache musikalisch. Ich fühlte mich in weiterentwickelter Form an große Traditionen der 70er und 80er Jahre erinnert, beispielsweise an die hier im Osten nur über das Radio herüberkommenden Konzerte der NDR-Bigband, die auch oft mit Solisten und Sprecher auftrat.
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Bass,
Christof Thewes,
Dietmar Mues,
Ekkehard Jost,
Friedhelm Schönfeld,
Klarinette,
Kubi Kubach,
Posaune,
Reiner Winterschladen,
Saxophon,
Schlagzeug,
Willi Kellers,
Wollie Kaiser
Warnfried Altmann zum 200.
Zum 200. Konzert von Jazz in der Kammer hat sich Warnfried Altmann einen eigenen Eintrag verdient. Seit 20 Jahren organisiert er Jahr für Jahr zehn Jazzkonzerte und setzt damit einen Glanzpunkt in die ansonsten vom Jazz nicht sehr verwöhnte Stadt Magdeburg.
Seit der Gründung der Freien Kammerspiele zur Spielzeit 1990/1991 gibt es die Reihe "Jazz in der Kammer". Die Konzertreihe hat verschiedene Intendanten und Theaterstrukturreformen überlebt. Inzwischen hat sich die Reihe ihren festen Stammplatz erspielt – die Liebhaber der improvisierten Musik wissen: der dritte Montag im Monat gehört dem Jazz.
Wie Warnfried Altmann es immer schafft, das Programm so vielfältig zu gestalten und einen gekonnten Mix aus jungen und altbewährten, in jedem Fall aber immer musikalisch hochkarätigen Musikern in die ostdeutsche Provinz zu locken, hat er mir bei einem Gespräch so beschrieben: Magdeburg liegt irgendwo zwischen Berlin und Hannover, und der Montag ist ein bei den Musikern oft noch freier Termin, und so kann man auf dem Weg zwischen zwei Auftritten noch einen in Magdeburg dazwischen schieben. Und ganz sicher, aber das hat er nicht verraten, gehören eine tiefe Kenntnis der Musikszene und viele lange gewachsene persönliche Kontakte dazu, das Programm auch musikalisch rund zu machen.
Bekannt und zu jedem Konzert in gewohnter Art zu erleben: seine warme und herzliche Art, auf das Programm des nächsten Monats hinzuweisen, bevor er die Musiker des heutigen Abends vorstellt und das Konzert mit seinem »Und nun begrüßen Sie mit mir ganz herzlich...« eröffnet.
Seit der Gründung der Freien Kammerspiele zur Spielzeit 1990/1991 gibt es die Reihe "Jazz in der Kammer". Die Konzertreihe hat verschiedene Intendanten und Theaterstrukturreformen überlebt. Inzwischen hat sich die Reihe ihren festen Stammplatz erspielt – die Liebhaber der improvisierten Musik wissen: der dritte Montag im Monat gehört dem Jazz.
Wie Warnfried Altmann es immer schafft, das Programm so vielfältig zu gestalten und einen gekonnten Mix aus jungen und altbewährten, in jedem Fall aber immer musikalisch hochkarätigen Musikern in die ostdeutsche Provinz zu locken, hat er mir bei einem Gespräch so beschrieben: Magdeburg liegt irgendwo zwischen Berlin und Hannover, und der Montag ist ein bei den Musikern oft noch freier Termin, und so kann man auf dem Weg zwischen zwei Auftritten noch einen in Magdeburg dazwischen schieben. Und ganz sicher, aber das hat er nicht verraten, gehören eine tiefe Kenntnis der Musikszene und viele lange gewachsene persönliche Kontakte dazu, das Programm auch musikalisch rund zu machen.
Bekannt und zu jedem Konzert in gewohnter Art zu erleben: seine warme und herzliche Art, auf das Programm des nächsten Monats hinzuweisen, bevor er die Musiker des heutigen Abends vorstellt und das Konzert mit seinem »Und nun begrüßen Sie mit mir ganz herzlich...« eröffnet.
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