Montag, 20. September 2010

Ullmann / Swell 4

"Ullmann/Swell 4" ist eine Coproduktion von Gebhard Ullmann und dem New Yorker Posaunisten Steve Swell, unterstützt vom Bassisten Hill Greene und dem legendären Schlagzeuger Barry Altschul. Das Quartett wurde 2004 gegründet und tourte im selben Jahr in den USA und Kananda, weitere Tourneen folgten. 2008 wurde das Quartett zum renommierten Vison Festival in New York eingeladen und galt vielen als eines der Highlights des Festivals.
Gebhard Ullmann (ts/bcl), Steve Swell (tb) Hill Greene (b) Barry Altschul (dr)

Montag, 21. Juni 2010

Warnfried Altmann und Claus Bantzer

Claus Bantzer (Klavier) und Warnfried Altmann (Saxophon)
Heute spielte der Organisator von Jazz in der Kammer, Warnfried Altmann, gemeinsam mit dem Hamburger Organisten, Pianisten und Komponisten Claus Bantzer. Daß Altmann und Bantzer gekonnt gemeinsam improvisieren können, sowohl über Themen der Kirchenmusik als auch im Bereich des Jazz, haben sie bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Altmann ist bekannt für seine Saxophon-Improvisationen, die von leisen Melodien bis zum aggressiv lauten Schreien des Instruments reichen. Bantzer ist nicht nur Kirchenmusiker, sondern immer auch in Crossover-Projekten unterwegs. Daneben ist er auch Komponist von Filmmusik, so z. B. für den Film "Kirschblüten - Hanami" von Doris Dörie.

Montag, 17. Mai 2010

Georg Ruby Village Zone

Für sein aktuelles Projekt hat sich Georg Ruby dem Werk einer der bedeutendsten und faszinierendsten Künstlerinnen angenommen, die Deutschland jemals hervorgebracht hat: Hildegard Knef. Ruby hat dem Material des 2002 verstorbenen Filmstars – sowohl den Cole-Porter-Versionen, als auch ihren eigenen Werken – klangliche und improvisatorische Komponenten hinzugefügt. Dabei arbeitet er gänzlich ohne vokale Ebene und vertraut ganz auf die Stringenz seiner Bearbeitungen, die Kraft des melodischen Ausgangsmaterials und auf die, selbst bei instrumental vorgetragenen Versionen, immer präsente vokale Aura Hildegard Knefs.
Georg Ruby (piano), Ulla Oster (bass), Niels Tegen (drums), Wollie Kaiser (sax)

Das mit Bildern hinterlegte Konzert war etwas besonderes, spielte es doch mit Mitteln der modernen Medien, und blieb dabei doch ganz der Musik gewidmet. Vielleicht wegen der Beschränkung auf Fotos, ohne den Einsatz des Beamers zu übertreiben. So überwog der Charakter eines "inspired by"-Konzertes.

Montag, 19. April 2010

Andreas Willers: Montauk

Andreas Willers unorthodoxe Projekte (z.B. Hendrix-Bearbeitungen für vier E-Gitarren) lassen sich mit dem Titel Jazz längst nicht mehr ausreichend beschreiben. Willers schöpft ebenso aus Neuer Musik, Rock, freier Improvisation – seine fließende Kompositions- und Gitarrentechnik verschafft ihm die nötige Lockerheit, um blitzschnell zwischen den Stilgrenzen zu changieren und auch mit ironischen Brechungen virtuos zu jonglieren, ohne eine eigenständige musikalische Linie einzubüßen.
Dominique Pifarély (Violine), Andreas Willers (Gitarre), Alain Grange (Cello), Rudi Fischerlehner (Drums)

Montag, 15. März 2010

Trio Ivoire: Touching Africa

Im »Trio Ivoire« verschmelzen persönliche Wurzeln aus den Traditionen von Jazz, europäischer und afrikanischer Musik. Die Verbindung des afrikanischen Balafons mit Klavier, Schlagzeug und Elektronik schafft einen zeitgenössischen Sound ohne Vergleich. Das hat weniger mit traditioneller Musik als damit zu tun, künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten in einer globalisierten Welt zu finden. Einerseits geht es darum, traditionelle afrikanische Instrumente in die moderne Welt zu transportieren um auf der anderen Seite neuen Farben für das Klavier zu entdecken.
Ein überwältigender Abend, nicht zuletzt dank des ungewöhnlichen Balaphons, das wie Hans Lüdemann erklärte, nicht so einfach mit dem Klavier in Übereinstimmung zu bringen ist. Was Lüdemann und Keita gleichwohl in hervorragender Weise schafften.
Hans Lüdemann (Piano, electronics), Aly Keita, Côte d'Ivoire/Elfenbeinkünste (Balaphon, Sanza), Chander Sardjoe, NL (Drums, Percussion)

Montag, 15. Februar 2010

OHM-Trio

Yannick Oppligger (Drums), André Hahne (Bass) und M. (sorry, hier haben mich meine Notizen verlassen – sagt mir doch bitte mal den Namen des Gitarristen) aus Lausanne in der Schweiz.