Claus Bantzer (Klavier) und Warnfried Altmann (Saxophon)
Heute spielte der Organisator von Jazz in der Kammer, Warnfried Altmann, gemeinsam mit dem Hamburger Organisten, Pianisten und Komponisten Claus Bantzer. Daß Altmann und Bantzer gekonnt gemeinsam improvisieren können, sowohl über Themen der Kirchenmusik als auch im Bereich des Jazz, haben sie bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Altmann ist bekannt für seine Saxophon-Improvisationen, die von leisen Melodien bis zum aggressiv lauten Schreien des Instruments reichen. Bantzer ist nicht nur Kirchenmusiker, sondern immer auch in Crossover-Projekten unterwegs. Daneben ist er auch Komponist von Filmmusik, so z. B. für den Film "Kirschblüten - Hanami" von Doris Dörie.
Montag, 21. Juni 2010
Warnfried Altmann und Claus Bantzer
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Claus Bantzer,
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Saxophon,
Warnfried Altmann
Montag, 17. Mai 2010
Georg Ruby Village Zone
Für sein aktuelles Projekt hat sich Georg Ruby dem Werk einer der bedeutendsten und faszinierendsten Künstlerinnen angenommen, die Deutschland jemals hervorgebracht hat: Hildegard Knef. Ruby hat dem Material des 2002 verstorbenen Filmstars – sowohl den Cole-Porter-Versionen, als auch ihren eigenen Werken – klangliche und improvisatorische Komponenten hinzugefügt. Dabei arbeitet er gänzlich ohne vokale Ebene und vertraut ganz auf die Stringenz seiner Bearbeitungen, die Kraft des melodischen Ausgangsmaterials und auf die, selbst bei instrumental vorgetragenen Versionen, immer präsente vokale Aura Hildegard Knefs.
Georg Ruby (piano), Ulla Oster (bass), Niels Tegen (drums), Wollie Kaiser (sax)
Das mit Bildern hinterlegte Konzert war etwas besonderes, spielte es doch mit Mitteln der modernen Medien, und blieb dabei doch ganz der Musik gewidmet. Vielleicht wegen der Beschränkung auf Fotos, ohne den Einsatz des Beamers zu übertreiben. So überwog der Charakter eines "inspired by"-Konzertes.
Georg Ruby (piano), Ulla Oster (bass), Niels Tegen (drums), Wollie Kaiser (sax)
Das mit Bildern hinterlegte Konzert war etwas besonderes, spielte es doch mit Mitteln der modernen Medien, und blieb dabei doch ganz der Musik gewidmet. Vielleicht wegen der Beschränkung auf Fotos, ohne den Einsatz des Beamers zu übertreiben. So überwog der Charakter eines "inspired by"-Konzertes.
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Bass,
Georg Ruby,
Niels Tegen,
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Saxophon,
Schlagzeug,
Ulla Oster,
Wollie Kaiser
Montag, 19. April 2010
Andreas Willers: Montauk
Andreas Willers unorthodoxe Projekte (z.B. Hendrix-Bearbeitungen für vier E-Gitarren) lassen sich mit dem Titel Jazz längst nicht mehr ausreichend beschreiben. Willers schöpft ebenso aus Neuer Musik, Rock, freier Improvisation – seine fließende Kompositions- und Gitarrentechnik verschafft ihm die nötige Lockerheit, um blitzschnell zwischen den Stilgrenzen zu changieren und auch mit ironischen Brechungen virtuos zu jonglieren, ohne eine eigenständige musikalische Linie einzubüßen.
Dominique Pifarély (Violine), Andreas Willers (Gitarre), Alain Grange (Cello), Rudi Fischerlehner (Drums)
Dominique Pifarély (Violine), Andreas Willers (Gitarre), Alain Grange (Cello), Rudi Fischerlehner (Drums)
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Montag, 15. März 2010
Trio Ivoire: Touching Africa
Im »Trio Ivoire« verschmelzen persönliche Wurzeln aus den Traditionen von Jazz, europäischer und afrikanischer Musik. Die Verbindung des afrikanischen Balafons mit Klavier, Schlagzeug und Elektronik schafft einen zeitgenössischen Sound ohne Vergleich. Das hat weniger mit traditioneller Musik als damit zu tun, künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten in einer globalisierten Welt zu finden. Einerseits geht es darum, traditionelle afrikanische Instrumente in die moderne Welt zu transportieren um auf der anderen Seite neuen Farben für das Klavier zu entdecken.
Ein überwältigender Abend, nicht zuletzt dank des ungewöhnlichen Balaphons, das wie Hans Lüdemann erklärte, nicht so einfach mit dem Klavier in Übereinstimmung zu bringen ist. Was Lüdemann und Keita gleichwohl in hervorragender Weise schafften.
Hans Lüdemann (Piano, electronics), Aly Keita, Côte d'Ivoire/Elfenbeinkünste (Balaphon, Sanza), Chander Sardjoe, NL (Drums, Percussion)
Ein überwältigender Abend, nicht zuletzt dank des ungewöhnlichen Balaphons, das wie Hans Lüdemann erklärte, nicht so einfach mit dem Klavier in Übereinstimmung zu bringen ist. Was Lüdemann und Keita gleichwohl in hervorragender Weise schafften.
Hans Lüdemann (Piano, electronics), Aly Keita, Côte d'Ivoire/Elfenbeinkünste (Balaphon, Sanza), Chander Sardjoe, NL (Drums, Percussion)
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Aly Keita,
Balaphon,
Chander Sardjoe,
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Piano,
Schlagzeug
Montag, 15. Februar 2010
OHM-Trio
Yannick Oppligger (Drums), André Hahne (Bass) und M. (sorry, hier haben mich meine Notizen verlassen – sagt mir doch bitte mal den Namen des Gitarristen) aus Lausanne in der Schweiz.
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Bass,
Schlagzeug,
Yannick Oppligger
Montag, 18. Januar 2010
Unni Løvlid: Rite
Mit Unni Løvlid gastierte eine der bekanntesten norwegischen Folksängerinnen in Magdeburg. Ihr Projekt »Rite« siedelt sich musikalisch im Grenzbereichen von Elektronika, Weltmusik und zeitgenössischer Klangkunst an. Es ist genau dieses kreative wie sensible Wagnis, traditionelle Musik in vollkommen neue Orte und Zusammenhänge zu führen, das Unni Løvlid zu einer der herausragendsten Folk-Musikerin unserer Zeit kürt.
Das Konzert ist mir wegen der leisen, aber dennoch sehr prägnanten Stimme Unni Løvlids in Erinnerung geblieben. Eine Musik, die teilweise in ihrer Ruhe wie aus der Zeit gefallen klang, eher in der Folkmusik als im Jazz verwurzelt. Passend zur Januar-Kälte draußen kamen auch drinnen Assoziationen nach schneebedeckter norwegischer Weite. Wenn sich Unni Løvlid ihren Gesang in einer Bandschleife zuspielte und ihre eigene Stimme begleitete, verstärkte dies den Effekt noch, ganz woanders zu sitzen und sphärischen Klängen zu lauschen.
Unni Løvlid (Gesang, Elektronik), Hild Sofie Tafjord (Trompete, Elektronik), Ingar Hunskaar (Sound, Elektronik)
Das Konzert ist mir wegen der leisen, aber dennoch sehr prägnanten Stimme Unni Løvlids in Erinnerung geblieben. Eine Musik, die teilweise in ihrer Ruhe wie aus der Zeit gefallen klang, eher in der Folkmusik als im Jazz verwurzelt. Passend zur Januar-Kälte draußen kamen auch drinnen Assoziationen nach schneebedeckter norwegischer Weite. Wenn sich Unni Løvlid ihren Gesang in einer Bandschleife zuspielte und ihre eigene Stimme begleitete, verstärkte dies den Effekt noch, ganz woanders zu sitzen und sphärischen Klängen zu lauschen.
Unni Løvlid (Gesang, Elektronik), Hild Sofie Tafjord (Trompete, Elektronik), Ingar Hunskaar (Sound, Elektronik)
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Gesang,
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Schlagzeug,
Unni Løvlid
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