Freitag, 19. Januar 2024

Vorschau Februar:

Am 19. Februar ist der nächste Termin von Jazz in der Kammer. Dann mit dem Theo Jörgensmann Quartett:

Theo Jörgensmann | clarinet
Christopher Dell | vibes
Christian Ramond | bass
Klaus Kugel | drums

Das Theo Jörgensmann Quartett ist ein deutsches Jazz-Quartett der Spitzenklasse. Seine CDs "Snijbloemen" (hatOLOGY 539) und "To Ornette - Hybrid Identity" (hatOLOGY 576) wurden von vielen Kritikern weltweit mit Begeisterung aufgenommen.

Vorschau Januar: Julie Sassoon "Inside Colours"

Am 25. Januar 2024 kommt Julie Sassoon zum Record Release Konzert ihrer neuen CD "Inside Colours" nach Magdeburg ins Forum Gestaltung. 

Julie Sassoon – Klavier
Lothar Ohlmeier – Klarinette. 

Julie Sassoon und Lothar Ohlmeier spielen seit 25 Jahren zusammen in ihrem Duo "Inside Colours". Im Januar 2024 veröffentlichen sie ein Live-Album der Konzerte, die sie für den Bayrischen Rundfunk in den letzten Jahren aufgenommen haben.

Montag, 15. Januar 2024

Wood & Steel Trio

Zum Auftakt des Jazzjahres im Forum Gestaltung war das Wood & Steel-Trio zu hören, mit

Marc Muellbauer – Kontrabass
Roland Neffe – Marimba- und Vibraphon
Christian Kögel – Dobro Steel Guitar

"Das heutige Konzert ist noch eines aus dem letzten Jahr, als der Kontrabass im Mittelpunkt stand", begrüßte Warnfried Altmann die Gäste im beinahe ausverkauften Saal des Forum Gestaltung. Und so strich dann Marc Muellbauer seinen Bass zunächst solo. Und wie er zu Beginn spielte, erinnerte mich das an Barockmusik. Mit nur wenigen Tönen, erst langsam gespielt, dann schneller werdend, schaffte er eine Grundstimmung, zu der dann Roland Neffe am Vibraphon und Christian Kögel mit seiner metallglänzenden Dobro Steel Guitar hinzukamen.

Vorschau 2024

Zum Auftakt des Jazzjahres gab Warnfried Altmann einen Überblick über die nächsten Konzerte bei jazz in der Kammer und überhaupt im  Forum Gestaltung. 


"Das heutige Konzert ist noch eines aus dem letzten Jahr, als der Kontrabass im Mittelpunkt stand", begrüßte Warnfried Altmann die Gäste im beinahe ausverkauften Saal des Forum Getaltung. "Für die Konzerte dieses Jahres, werden ab Februar unter dem Titel 'Besondere Instrumente' Besetzungen im Mittelpunkt stehen, die eher selten sind". Selten im Jazz oder selten in der Kombination. 

Das komplette Programm ist noch nicht veröffentlicht, aber hier sind schon mal die nächsten zwei Termine für Februar und März. Und auch das Programm der Jazztage im April ist schon schon fast fertig:   

Sonntag, 24. Dezember 2023

Vorschau Januar: Wood & Steel Trio

Im Januar geht es mit Jazz in der Kammer gleich am 15. Januar weiter. Dann wird das Wood&Steel-Trio zu hören sein

Marc Muellbauer – Kontrabass
Roland Neffe – Marimba- und Vibraphon
Christian Kögel – Dobro

Wood&Steel-Trio (Foto Volker Beushausen)

Dass die drei bereits einmal bei Jazz in der Kammer zu erleben war, ist dann genau acht Jahre her. Das war damals noch im Schauspielhaus (ja, so lange liegt das zurück). 

Über das aktuelle Programm Wasp At The Window schreibt Victoriah Szirmai:

Auch auf seinem dritten Studioalbum hält das mit Marc Muellbauer am Kontrabass, Roland Neffe an Marimba- und Vibraphon sowie Christian Kögel an der Dobro höchst ungewöhnlich besetzte Wood & Steel Trio nichts von fester Rollenverteilung. Wer führt, wer stützt – alles ist offen, alles geht.

Montag, 18. Dezember 2023

Floridis – Kneer – Dimitriadis

Das Dezemberkonzert von "Jazz in der Kammer" war alles andere als weihnachtlich-besinnlich. Und das war auch gut so, denn das griechisch-deutsche Freejazz-Trio pustete die Ohren durch und machte sie frei von seichten Klängen.

Floros Floridis – Klarinette, Bassklarinette
Meinrad Kneer – Kontrabass
Yorgos Dimitriadis – Schlagzeug, Perkussion

Warnfried Altmann erklärte die Vorgeschichte des Konzertes, des letzten in der diesjährigen "Kontrabass-Reihe": "Ich hatte Meinrad Kneer angerufen und ihn gefragt, wen er empfehlen kann, und so kam er mit seinem aktuellen, ganz neuen Trio".

Zu Beginn des Konzertes kam Meinrad Kneer aber erst mal solo auf die Bühne. "Mal sehen wie lange es wird – Ihr könnt auch zwischenrufen", sagte er. (Und wenn jetzt jemandem Patrik Süßkinds Monolog "Der Kontrabass" in den Sinn kommt – nein, ich habe ihn nicht gefragt, wie oft er schon darauf angesprochen wurde). Nein, es rief niemand dazwischen. Ganz im Gegenteil, das Magdeburger Jazzpublikum lauschte aufmerksam. Es wurde eine lange, interessante Improvisation, mit Klängen von den tiefsten Bass-Saiten bis hin zu höchsten Obertönen. Musik mit einer inneren Dramaturgie, die Meinrad Kneer in einer ruhigen, überlegten Weise spielt,wie um eine Geschichte zu erzählen und ich selbst hätte mir sein Solo auch gut als Begleitung zu einem Trickfilm vorstellen können.

Als dann Floros Florides und Yorgos Dimitriades hinzukommen, wird von allen dreien frei und frisch drauflos improvisiert. Dabei wechselt Floros Florides immer mal zwischen Klarinette und der langen Bassklarinette, spielt kurze Tonfolgen, intensiv und kraftvoll, die von Meinrad Kneer am Bass ergänzt und von Yorgos Dimitriades am Schlagzeug kommentiert werden. Ein gemeinsames Spiel von Tönen und Klängen der drei Musiker, die bei aller Wildheit der Klänge doch genau aufeinander hören.