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Montag, 16. Februar 2026

Simon Popp Trio

Heute war das Simon Popp Trio bei Jazz in der Kammer im Forum Gestaltung zu hören. Drei Schlagzeuger auf der Bühne, Klang und Rhythmus bestimmt die Musik.

Simon Popp– Schlagzeug
Flurin Mück – Schlagzeug
Sebastian Wolfgruber – Schlagzeug
Flurin Mück, Simon Popp und Sebastian
Wolfgruber (von links nach rechts)

Schon beim Betreten des Raumes kommt ein Wow!-Gefühl auf: die gesamte Bühne steht voller Schlagzeug. Die komplette Bandbreite von der großen Base-Drum bis zu kleinen Percussion-Instrumenten, und das ganze gleich in unterschiedlicher Kombination drei mal, für drei Schlagzeuger, ist von links nach rechts über die gesamte Breite der Bühne hinweg aufgebaut. Nur Schlagzeug, sonst nichts - das sieht man nicht oft. Beeindruckend.

Dann setzt die Musik ein: mit einer über die gesamte Bühne hinweg stereoskopisch breit verteilten Klang. trotz des großen Instrumentariums zunächst überraschend sanft. Leise Trommeln mischen sich mit Percussion und nach indonesisch klingenden Blech. Später werden sich einige dieser metallischen Klänge als elektronisches Pad herausstellen. Das ist dann aber auch schon alles, was elektronisch an Klängen erzeugt wird, alles andere entsteht rein akustisch. Zwischen Handpan und hölzerner Schlitztrommel ist auf der Bühne wohl alles versammelt, was es abseits des üblichen Drumsets an etwas exotischeren Instrumenten gibt. 

Montag, 20. Mai 2019

Leo-Betzl-Trio

Heute gab es bei "Jazz in der Kammer" ungewohnte Technoklänge zu hören: vom Leo-Betzl-Trio rein akustisch erzeugt.
Sebastian Wolfgruber – Schlagzeug
Leo Betzl – Piano,
Maximilian Hirning – Bass

Diesmal war nicht nur das klassische Jazz-Publikum in das Forum Gestaltung Magdeburg gekommen, auch eine große Zahl junger Leute war im Saal zu sehen. "Ein Konzert, das aus dem Rahmen fällt", sagte dann auch Warnfried Altmann in seiner Anmoderation. "Wir sind eigentlich ein Klaviertrio, spielen aber Techno", erläuterte Leo Betzl, "da muss man sich einiges einfallen lassen".

Was gleich auffällt: die riesige Bassbox vor der Bühne. Aus der kommt dann auch ein tiefer dröhnender Rhythmus, dunkel grummelnde Borduntöne. Die drei Musiker produzieren auf ihren rein akustischen Instrumenten (zwar verstärkt, aber ohne elektronische Effektgeräte) den aus den modernen Tanzsälen bekannten Technosound. Soundmuster in steten Wiederholungen, geprägt durch das obligate Schlagzeug, helle Klaviertöne obendrüber, diffus hört man ab und an dunkel den Bass brummen. Fertig ist die Dancehall-Musik. Diesmal war nur ein Teil des Saales bestuhlt. In der anderen Häfte standen Konzertbesucher, bewegten sich zur Musik, tanzten. Die Musik der Band kam an.