Christoph Spendel – Klavier
Tony Lakatos – Saxophon
Spendel und Lakatos begannen mit ihrem Titel "Casa grande", und in der Tat stellte sich bereits der Anfang als ein großes Haus voller Musik dar, als eine Mischung aus Jazz, Swing, Ragtime und Blues. Auch in den folgenden Titeln spielten sich Spendel und Lakatos gegenseitig Melodien zu und orientierten sich dabei neben Eigenkompositionen auch an Standards. Letzteres könnte leicht auch zu sanfter Hintergrundmusik führen – nicht so bei den beiden Musikern. An der Intensität des Spiels merkte man die Professionalität ebenso wie die Kreativität. Scheinbar mühelos fliegen Spendels Finger über die Tasten, perlen die Töne aus dem Flügel. Lakatos nimmt die Töne auf und läßt sein Saxophon ebenso schnell erklingen. Mal erklingen kräftige Klaviertöne, dann wieder überläßt Spendel Lakatos die Führung und begleitet ihn nur leicht und gefühlvoll.
Bei den Eigenkompositionen bleibt auch der musikalische Witz nicht aus, so beim (nun schon etwas älteren) Y2K-Blues, der am Schluß unvermittelt und abrupt endet. Inspiriert von den Ende 1999 kursierenden Szenarien, die den Zusammenbruch vieler Computersysteme befürchten ließen.
In der zweiten Hälfte des Abends erklangen auch Titel aus dem "Great American Songbook". Schöne und kräftige Improvisationen der beiden lassen auch altbekannte Klassiker wie zum Beispiel Cole Porters "Night and Day" frisch und neu erklingen. "Autum Leafs" als Zugabe paßte zum beginnenden Herbst.
Montag, 15. Oktober 2012
Spendel und Lakatos
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Dienstag, 9. Oktober 2012
Vorschau Oktober
Schon wieder rückt der nächste Jazz-Termin heran – der monatliche Rhythmus zeigt, wie rasch doch die Zeit vergeht.
In diesem Monat steht am 15. Oktober um 21 Uhr ein interessantes Duo auf der Bühne:
Tony Lakatos – Saxophon
Christoph Spendel – Klavier
Ein ungarischer Saxophonist aus einer Gypsy-Musikerfamilie, der in vielen Besetzungen teils Gypsy Musik und teils Bigband spielte, und ein deutscher Pianist, der sich in allen Jazz-Stilen zu Hause fühlt. Zumindest versprechen bereits die Biograhien der beiden Musiker eine interessante Mischung. Was genau uns am 15. Oktober erwartet, war im Netz noch nicht zu erfahren. An den üblichen Stellen waren noch keine Soundschnipsel zu finden. Dabei muß ich mal wieder feststellen, wie bequem man doch in Zeiten von Youtube, myspace & Co. wird: man verläßt sich nur zu leicht darauf, daß alles nur einen Mausklick entfernt liegt. Wenn ich vorher noch etwas erfahre, lasse ich es die Leser des Blogs wissen. Eines steht jedenfalls schon fest: Warnfried Altmann sorgte mit seiner Auswahl von Musikern bisher immer für sehr interessante musikalische Begegnungen. Und so freue ich mich bereits heute schon auf kommende Woche, wenn es wieder heißt: Willkommen zu Jazz in der Kammer.
Nachtrag vom 11. Oktober:
Warnfried Altmann schrieb über Spendel und Lakatos: Mit Christoph Spendel bin ich seit den Anfängen von Jazz in der Kammer 1990 verbunden, nun ist er nach vielen Jahren mal wieder in Magdeburg. Auch den Ungarn Tony Lakatos hatten wir schon vor einiger Zeit als Sideman der Masha-Bijlsma-Band im Schauspielhaus zu Gast. Nun die beiden Giganten im Duo zu erleben, darauf freue ich mich riesig und hoffe, daß viele von euch das auch erleben können.
Tony Lakatos – Saxophon
Christoph Spendel – Klavier
Ein ungarischer Saxophonist aus einer Gypsy-Musikerfamilie, der in vielen Besetzungen teils Gypsy Musik und teils Bigband spielte, und ein deutscher Pianist, der sich in allen Jazz-Stilen zu Hause fühlt. Zumindest versprechen bereits die Biograhien der beiden Musiker eine interessante Mischung. Was genau uns am 15. Oktober erwartet, war im Netz noch nicht zu erfahren. An den üblichen Stellen waren noch keine Soundschnipsel zu finden. Dabei muß ich mal wieder feststellen, wie bequem man doch in Zeiten von Youtube, myspace & Co. wird: man verläßt sich nur zu leicht darauf, daß alles nur einen Mausklick entfernt liegt. Wenn ich vorher noch etwas erfahre, lasse ich es die Leser des Blogs wissen. Eines steht jedenfalls schon fest: Warnfried Altmann sorgte mit seiner Auswahl von Musikern bisher immer für sehr interessante musikalische Begegnungen. Und so freue ich mich bereits heute schon auf kommende Woche, wenn es wieder heißt: Willkommen zu Jazz in der Kammer.
Nachtrag vom 11. Oktober:
Warnfried Altmann schrieb über Spendel und Lakatos: Mit Christoph Spendel bin ich seit den Anfängen von Jazz in der Kammer 1990 verbunden, nun ist er nach vielen Jahren mal wieder in Magdeburg. Auch den Ungarn Tony Lakatos hatten wir schon vor einiger Zeit als Sideman der Masha-Bijlsma-Band im Schauspielhaus zu Gast. Nun die beiden Giganten im Duo zu erleben, darauf freue ich mich riesig und hoffe, daß viele von euch das auch erleben können.
Citycard
Es war eine gute Entscheidung der Marketing-Abteilung des Theaters, eine Citycard für Jazz in der Kammer aufzulegen und in Magdeburg verteilen zu lassen. Vielleicht läßt sich der/die eine oder andere durch das Kreuz bei "Ich geh hin. Kommst Du mit?" neugierig machen. Der Jazzreihe wären ein paar neue Zuschauer zu wünschen – und Musikinteressierte kommen hier mit frischer, neuer Musik abseits des Mainstreams auf ihre Kosten.
Montag, 17. September 2012
1000 – Played
1000, das sind die vier Musiker
Jan Klare (D) – Saxophone
Bart Maris (B) – Trompete
Wilbert de Joode (NL) – Bass
Michael Vatcher (US, NL) – Schlagzeug
Ein Jazz-Quartett, das sowohl die lauten und schrillen Jazz-Töne beherrschte als auch die ganz leisen und melodischen. Oft lagen dabei die Extreme dicht beieinander, wenn beispielsweise auf Freejazz ein Stück Gregorianik aus dem 11. Jahrhundert folgte – bei dem die auf Wassergläsern gespielten Melodien leise und zart hervorklangen und von Saxophon und Trompete ebenso leise aufgenommen und dabei verfremdet wurden, ohne den harmonischen Eindruck zu stören. Gleich darauf konnte man Jazz-Standards hören, bei denen sich die Musiker wieder in wilde Rhytmen hineinsteigern konnte. Dieser Wechsel zwischen den Stilrichtungen, die musikalischen Brüche machte das Konzert interessant und abwechslungsreich. Klare und Maris spielten hervorragend aufeinander eingestimmt auf den doch grundverschiedenen Blechblasinstrumenten, bei de Joode war interessant zu erleben, welche Töne er seinem Baß entlocken konnte. Das Publikum, das selbstverständlich seine Zugabe bekam, hätte sicher gern noch viel viel mehr davon gehört.
Jan Klare (D) – Saxophone
Bart Maris (B) – Trompete
Wilbert de Joode (NL) – Bass
Michael Vatcher (US, NL) – Schlagzeug
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| Michael Vatcher, Wilbert de Joode, Jan Klare, Bart Maris |
Ein Jazz-Quartett, das sowohl die lauten und schrillen Jazz-Töne beherrschte als auch die ganz leisen und melodischen. Oft lagen dabei die Extreme dicht beieinander, wenn beispielsweise auf Freejazz ein Stück Gregorianik aus dem 11. Jahrhundert folgte – bei dem die auf Wassergläsern gespielten Melodien leise und zart hervorklangen und von Saxophon und Trompete ebenso leise aufgenommen und dabei verfremdet wurden, ohne den harmonischen Eindruck zu stören. Gleich darauf konnte man Jazz-Standards hören, bei denen sich die Musiker wieder in wilde Rhytmen hineinsteigern konnte. Dieser Wechsel zwischen den Stilrichtungen, die musikalischen Brüche machte das Konzert interessant und abwechslungsreich. Klare und Maris spielten hervorragend aufeinander eingestimmt auf den doch grundverschiedenen Blechblasinstrumenten, bei de Joode war interessant zu erleben, welche Töne er seinem Baß entlocken konnte. Das Publikum, das selbstverständlich seine Zugabe bekam, hätte sicher gern noch viel viel mehr davon gehört.
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Wilbert de Joode
Donnerstag, 13. September 2012
Vorschau September
Am 17. September beginnt die Spielzeit 2012/13 von Jazz in der Kammer mit einem Projekt von Jan Klare unter dem Titel played 1000.
Jan Klare (D) – Saxophone
Bart Maris (B) – Trompete
Wilbert de Joode (NL) – Bass
Michael Vatcher (US, NL) – Schlagzeug
Die Zahl 1000 im Titel des Bandprojektes steht nach Aussagen der Band nur für sich selbst, als "eine große Zahl". Aus der eigenen Beschreibung auf der Bandwebseite:
Das Quartett, bestehend aus dem "Rythmus -Dream-Team" de Joode/ Vatcher und den (musikalischen) "Zwillingen" Maris/ Klare, ist in der improvisierten Musik beheimatet, beschäftigt sich aber eingehend mit Kompositionen von u.a. Klare, Ravel, Pergolesi. Eine telepathisch unterlegte, eigene Klangsprache und Kommunikationsstrategie hat sich im Laufe vieler Konzerte kristallisiert und ist auf 3 CDs dokumentiert. Bei "1000" gehen Komposition und ihre improvisatorische Weiterentwicklung Hand in Hand, die Band schafft es meisterlich, einer gerade aufkeimenden Idee durch ein Higgs Teilchen Masse zu geben und ins komponierte Universum zu überführen. Das Repertoire ist komplex, doch niemals statisch – die Musik bleibt immer handfest.
In den Musikbeispielen im Netz hört man Musik vor allem aus dem Bereich des improvisierten Jazz, viel experimentelles, daneben aber auch ein spielerischer Umgang mit Jazzstandards. Man darf also gespannt sein und bereits jetzt wünsche ich uns, die Musiker und den Organisator eingeschlossen, einen schönen und musikalisch interessanten Auftakt der neuen Saison.
Jan Klare (D) – Saxophone
Bart Maris (B) – Trompete
Wilbert de Joode (NL) – Bass
Michael Vatcher (US, NL) – Schlagzeug
Die Zahl 1000 im Titel des Bandprojektes steht nach Aussagen der Band nur für sich selbst, als "eine große Zahl". Aus der eigenen Beschreibung auf der Bandwebseite:
Das Quartett, bestehend aus dem "Rythmus -Dream-Team" de Joode/ Vatcher und den (musikalischen) "Zwillingen" Maris/ Klare, ist in der improvisierten Musik beheimatet, beschäftigt sich aber eingehend mit Kompositionen von u.a. Klare, Ravel, Pergolesi. Eine telepathisch unterlegte, eigene Klangsprache und Kommunikationsstrategie hat sich im Laufe vieler Konzerte kristallisiert und ist auf 3 CDs dokumentiert. Bei "1000" gehen Komposition und ihre improvisatorische Weiterentwicklung Hand in Hand, die Band schafft es meisterlich, einer gerade aufkeimenden Idee durch ein Higgs Teilchen Masse zu geben und ins komponierte Universum zu überführen. Das Repertoire ist komplex, doch niemals statisch – die Musik bleibt immer handfest.
In den Musikbeispielen im Netz hört man Musik vor allem aus dem Bereich des improvisierten Jazz, viel experimentelles, daneben aber auch ein spielerischer Umgang mit Jazzstandards. Man darf also gespannt sein und bereits jetzt wünsche ich uns, die Musiker und den Organisator eingeschlossen, einen schönen und musikalisch interessanten Auftakt der neuen Saison.
Montag, 10. September 2012
Vorschau 2012/13
Wer sich beim Durchschauen der Liste der Jazz-Konzerte in der Saison 2012/13 verwundert fragt, "hier fehlt doch was", dem sei ein "ja, leider" geantwortet.
Bereits zum Ende der zurückliegenden Saison von "Jazz in der Kammer" wies Warnfried Altmann darauf hin, daß das Geld in der kommenden Spielzeit nur noch für neun statt bisher zehn Konzerte reicht. Die Sommerpause dauert nun also drei statt bisher zwei Monate. Ärgerlich, aber anscheinend war nicht mehr rauszuholen. Immerhin wirkten sich die Kürzungen weit weniger stark aus als zuvor befürchtet (zeitweise war von einer Kürzung auf vier Konzerte die Rede). Also schauen wir mit Zuversicht nach vorn, freuen wir uns auf das Kommende. Als da wäre:
Montag, 17.09.12, 21.00 Uhr
played 1000
Jan Klare – Saxophone
Bart Maris – Trompete
Wilbert de Joode – Bass
Michael Vatcher – Schlagzeug
Montag, 15.10.12, 21.00 Uhr
JazzXClamation
Kathrin Lemke – Saxophon
Niko Meinhold – Klavier
Mike Majkowski – Bass
Tobi Backhaus – Schlagzeug
Montag, 19.11.12, 20.00 Uhr
Kaleidoscope String Quartett (Schweiz)
Simon Heggendorn – Violine
Ronny Spiegel – Violine
David Schnee – Viola
Bruno Fischer – Violoncello
Montag, 17.12.12, 20.00 Uhr
Fo(u)r Alto – mikrotonale Musik für 4 Altsaxophone
Frank Gratkowski – Altsaxophon, Komp.
Christian Weidner – Altsaxophon
Benjamin Weidekamp – Altsaxophon
Florian Bergmann – Altsaxophon
Montag, 21.01.13, 20.00 Uhr
Gilbert Paeffgen Trio
Werner Hasler – Trompete
Christopher Dell – Vibraphon
Gilbert Paeffgen – Drums
Montag, 18.02.13, 20.00 Uhr
Basement Research
Gebhard Ulmann – Saxophon, Bassklarinette
Steve Swell – Posaune
Julian Argüelles – Bariton- und Sopransaxophon
John Hebert – Bass
Gerald Cleaver – Schlagzeug
Montag, 18.03.13, 20.00 Uhr
Ronny Graupes Spoom
Ronny Graupe – Gitarre
Jonas Westergaard – Bass
Christian Lillinger – Schlagzeug
Montag, 15.04.13, 20.00 Uhr
Dudek/Wunsch
Frank Wunsch – Piano
Gerd Dudek – Saxophon
Montag, 20.05.13, 20.00 Uhr
Benedikt Jahnel Trio
Benedikt Jahnel – Saxophon
Jonas Burgwinkel – Schlagzeug
Matthias Pichler – Bass
Wenn ich mir die Liste so anschaue, dann sehe ich darin einige der Magdeburger Jazzgemeinde bereits vertraute Namen. Ich freue mich darauf, diese Leute mit ihren neuen Programmen wiederzusehen, und bin neugierig auf die mir noch unbekannten. Vorab eine Wertung der kommenden Konzerte vorzunehmen wäre vermessen. Deshalb nur ein paar Gedanken dazu: In diesem Jahr setzt Warnfried Altmann wieder ganz auf instrumentale Musik, aber vielleicht gibt es ja in der folgenden Spielzeit auch mal wieder Gesang im Programm. Das Dezemberkonzert mit vier Saxophonen wird wohl Warnfrieds Weihnachtsgeschenk sein, daß er sich als begeistertem Saxophonisten selbst macht (man mag spekulieren, ob sich vielleicht noch eine Jam-Session anschließen wird). Auf das Konzert des mir bisher völlig unbekannten Kaleidoscope String Quartetts freue ich mich persönlich ganz besonders, allein schon wegen der für den Jazz äußerst ungewöhnlichen Besetzung, die nach einigen eben gehörten Internet-Hörbeispielen ungeahnte, harmonische Klänge verspricht.
Bereits zum Ende der zurückliegenden Saison von "Jazz in der Kammer" wies Warnfried Altmann darauf hin, daß das Geld in der kommenden Spielzeit nur noch für neun statt bisher zehn Konzerte reicht. Die Sommerpause dauert nun also drei statt bisher zwei Monate. Ärgerlich, aber anscheinend war nicht mehr rauszuholen. Immerhin wirkten sich die Kürzungen weit weniger stark aus als zuvor befürchtet (zeitweise war von einer Kürzung auf vier Konzerte die Rede). Also schauen wir mit Zuversicht nach vorn, freuen wir uns auf das Kommende. Als da wäre:
Montag, 17.09.12, 21.00 Uhr
played 1000
Jan Klare – Saxophone
Bart Maris – Trompete
Wilbert de Joode – Bass
Michael Vatcher – Schlagzeug
Montag, 15.10.12, 21.00 Uhr
JazzXClamation
Kathrin Lemke – Saxophon
Niko Meinhold – Klavier
Mike Majkowski – Bass
Tobi Backhaus – Schlagzeug
Montag, 19.11.12, 20.00 Uhr
Kaleidoscope String Quartett (Schweiz)
Simon Heggendorn – Violine
Ronny Spiegel – Violine
David Schnee – Viola
Bruno Fischer – Violoncello
Montag, 17.12.12, 20.00 Uhr
Fo(u)r Alto – mikrotonale Musik für 4 Altsaxophone
Frank Gratkowski – Altsaxophon, Komp.
Christian Weidner – Altsaxophon
Benjamin Weidekamp – Altsaxophon
Florian Bergmann – Altsaxophon
Montag, 21.01.13, 20.00 Uhr
Gilbert Paeffgen Trio
Werner Hasler – Trompete
Christopher Dell – Vibraphon
Gilbert Paeffgen – Drums
Montag, 18.02.13, 20.00 Uhr
Basement Research
Gebhard Ulmann – Saxophon, Bassklarinette
Steve Swell – Posaune
Julian Argüelles – Bariton- und Sopransaxophon
John Hebert – Bass
Gerald Cleaver – Schlagzeug
Montag, 18.03.13, 20.00 Uhr
Ronny Graupes Spoom
Ronny Graupe – Gitarre
Jonas Westergaard – Bass
Christian Lillinger – Schlagzeug
Montag, 15.04.13, 20.00 Uhr
Dudek/Wunsch
Frank Wunsch – Piano
Gerd Dudek – Saxophon
Montag, 20.05.13, 20.00 Uhr
Benedikt Jahnel Trio
Benedikt Jahnel – Saxophon
Jonas Burgwinkel – Schlagzeug
Matthias Pichler – Bass
Wenn ich mir die Liste so anschaue, dann sehe ich darin einige der Magdeburger Jazzgemeinde bereits vertraute Namen. Ich freue mich darauf, diese Leute mit ihren neuen Programmen wiederzusehen, und bin neugierig auf die mir noch unbekannten. Vorab eine Wertung der kommenden Konzerte vorzunehmen wäre vermessen. Deshalb nur ein paar Gedanken dazu: In diesem Jahr setzt Warnfried Altmann wieder ganz auf instrumentale Musik, aber vielleicht gibt es ja in der folgenden Spielzeit auch mal wieder Gesang im Programm. Das Dezemberkonzert mit vier Saxophonen wird wohl Warnfrieds Weihnachtsgeschenk sein, daß er sich als begeistertem Saxophonisten selbst macht (man mag spekulieren, ob sich vielleicht noch eine Jam-Session anschließen wird). Auf das Konzert des mir bisher völlig unbekannten Kaleidoscope String Quartetts freue ich mich persönlich ganz besonders, allein schon wegen der für den Jazz äußerst ungewöhnlichen Besetzung, die nach einigen eben gehörten Internet-Hörbeispielen ungeahnte, harmonische Klänge verspricht.
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