Freitag, 30. Januar 2026

Vorschau Februar: Simon-Popp-Trio

Am Montag dem 16. Februar gibt es das nächste Mal Jazz in der Kammer im Forum Gestaltung, dann mit dem Simon-Popp-Trio.  Beginn ist wie immer 20 Uhr.

Simon Popp – Schlagzeug
Flurin Mück – Schlagzeug
Sebastian Wolfgruber – Schlagzeug 


Aus der Ankündigung: 

Das Drum Trio um den in München lebenden Schlagzeuger und Komponisten Simon Popp schlägt sich mit einem feinen Gespür für Timing und Stimmung durch polyrhythmische Strukturen. Es kontrastiert erdige und luftige Klänge, verwischt die Grenzen zwischen der elektronischen und akustischen Welt und setzt so ein kraftvolles Statement dafür, was zeitgenössische Schlagzeugmusik heute sein kann: Eine satte Klangwelt, die sich der kompletten Bandbreite aller Schlaginstrumente bedient. Mal treibend, mal meditativ.

Popp, auch bekannt als Mitglied des Jazz-Quintetts Fazer, hat in München Jazzschlagzeug studiert und macht mit seiner Musik eine ganz eigene Kategorie der Nicht-Kategorie auf, „ [...] die ihre Stärke gerade daraus schöpft, dass sie sich zwischen Jazz, Pop oder Weltmusik bewusst nicht klar verortet. Und genau das macht Simon Popp zu einem der derzeit spannendsten Münchner Schlagzeuger." (Süddeutsche Zeitung). 2023 wurde Simon Popp mit dem Förderpreis für Musik der Landeshauptstadt München ausgezeichnet. 



Montag, 19. Januar 2026

Dell – Lillinger – Westergaard

Im Forum Gestaltung war heute mit Dell – Lillinger – Westergaard ein Trio zu erleben, dessen Musiker bereits mehrfach in unterschiedlichen Besetzungen bei Jazz in der Kammer zu erleben waren.

Christopher Dell – Vibraphon, Komposition
Christian Lillinger – Perkussion, Komposition
Jonas Westergaard – Kontrabass

Beinahe hätte ich "auf der Magdeburger Jazzbühne" geschrieben, aber die drei Musiker hatten für ihr Konzert ein ungewöhnliches Setting gewählt: ihre Instrumente standen nicht auf der Bühne, sondern unten, in der Mitte des Saales, mit den Stuhlreihen ringsum im Kreis aufgestellt. Christopher Dell spricht zu Beginn des Konzertes über die Beziehung zwischen den Handlungssträngen des Konzerts und der Musik, und sagt: "wir wollen Sie dazu einladen, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen, zu erleben, wie die Musik an unterschedlichen Stellen im Raum klingt. Wechseln Sie einfach auch mal ihren Platz!"

Folgte man dieser Einladung, und einige taten dies wirklich im Lauf des Abends, konnte man wahrnehmen, wie sich der akustische Eindruck, das Empfinden der Musik je nach Position im Raum änderte.

Donnerstag, 15. Januar 2026

Vorschau Januar: Gedenkkonzert

39 Minuten – Ein Gedenkabend

Am 16. Januar vor 81 Jahren wurden im 2. Weltkrieg große Teile Magdeburgs zerstört. 39 Minuten, das ist die Dauer des nächtlichen Bomenangriffs, der Magdeburg in Schutt und Asche legte.

Auch in diesem Jahr veranstaltet das Forum Gestaltung unter dem Titel "Ein wahres Elend, der verdammte Krieg" wieder ein Gedenkkonzert. Beginn ist 20 Uhr.

Zu hören sein werden: 

Warnfried Altmann – Saxophon
Hermann Naehring – Schlagzeug
Johanna Mohr – Sopran
Mohamad Issa – Rezitation

Aus der Ankündigung: 

Man muss nicht davon hören, dass Hitler Kommunist gewesen war und die deutsche Wirtschaft verstaatlicht hatte, um das abhandengekommene Geschichtsbewusstsein zu beklagen (oder gar zu begrüßen, je nach Perspektive und postulierter Handlungsoption). 

Der 16. Januar bleibt eingebrannt im urbanen Bewusstsein Magdeburgs, und entgegen der durchschaubaren Versuche seiner Dekontextuierung bleibt Aufklärung notwendig: zum Erhalt und zur Beförderung historischen Wissens. 

 Mit künstlerischen Mitteln erinnert das Forum Gestaltung seit nunmehr 20 Jahren an jedem 16. Januar an die heute 81 Jahre zurückliegende Zerstörung der Stadt, um der Opfer zu gedenken, ohne Ursachen und Wirkungen außer Acht zu lassen. 

Gemeinsam können um 21.28 Uhr im Innenhof des Forum Gestaltung Publikum und Beteiligte dem Glocken-Läuten aller Magdeburger Kirchen zuhören.

Mittwoch, 14. Januar 2026

Vorschau Januar: Dell – Lillinger – Westergaard

Am Montag, dem 19. Januar steht mit Dell – Lillinger – Westergaard ein Trio auf der Magdeburger Jazzbühne im Forum Gestaltung, dessen Musiker bereits mehrfach in unterschiedlichen Besetzungen bei Jazz in der Kammer zu erleben waren.

Christopher Dell – Vibraphon, Komposition
Christian Lillinger – Perkussion, Komposition
Jonas Westergaard – Kontrabass, Komposition 

Jonas Westergaard, Christopher Dell und 
Christian Lillinger (v.l.n.r.) Foto: Nino Halm

Aus der Ankündigung: 

Das Ensemble Dell-Lillinger-Westergaard wurde 2010 von Christopher Dell (Vibraphon, Komposition), Christian Lillinger (Perkussion, Komposition) und Jonas Westergaard (Kontrabass, Komposition) gegründet.

Die Wege der drei vielseitig veranlagten Instrumentalisten und Komponisten hatten sich in der Musikmetropole Berlin zuvor schon mehrfach gekreuzt, und so beschlossen sie, neben ihren diversen anderen Projekten insbesondere in dieser Trio-Besetzung eine eigene Musik zu entwickeln und sich dabei in Echtzeit immer wieder neu zu erfinden.  

Im Grenzbereich zwischen auskomponierter zeitgenössischer Musik, experimenteller Forschung und Avantgarde haben Dell-Lillinger-Westergaard seitdem ihre eigene musikalische Sprache geschaffen. Die gemeinsame Entwicklung ist durch zahlreiche Konzerte und Aufnahmen dokumentiert, aber auch durch die immer wiederkehrenden Kooperationen mit so unterschiedlichen musikalischen Partnern wie John Tchicai (Saxophon) oder Tamara Stefanovich (Klavier).